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Ja, es gibt IRGENDSCHÖN auch weiterhin & hiermit melde ich mich später als erhofft aus der Versenkung des Alltags wieder :)
Wie ich bereits vor einiger Zeit schrieb, ergab es sich kurzfristig, dass ich mir ein neues Dach über dem Kopf suchen musste. Danach prägte ich unfreiwilligerweise den Spruch "Vom Regen in die Traufe kommen" und eigentlich wurden die Dinge nur komplizierter als man am Anfang eines neuen Anfangs vermuten würde. Einen weiteren Anlauf, viel zu viel Ausgaben und Anstrengungen nervlicher und körperlicher Art später sitze ich wieder einigermaßen im Sattel.

Verzeiht mir bitte mein Schweigen auf E-Mails und Kommentare. Derer haben sich nun einige angesammelt und diesen Berg trage ich nun langsam nach und nach ab. Die Betonung liegt auf "nach und nach", denn es will immer noch vieles organisiert werden für's Studium, die neue Wohnung etcetera.

Freue mich auf das Verfassen neuer Blogposts, freue mich auf IRGENDSCHÖN und besonders euch





Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit.

Und das ist Leben. Bis aus einem Gestern
die einsamste Stunde steigt,
die, anders lächelnd als die andern Schwestern,
dem Ewigen entgegenschweigt.

R.M. Rilke


Das Meer ist eine stere Fläche,  auf der sich Regenwolken niederlegen, als wären sie des Tages überdrüssig.



Mehr als du selber wohl begreifen kannst oder magst, genießt du es, dass wir in Wiederholungen leben. Wiederholungen, die Halt für dich bedeuten, ohne dass du festgehalten wirst oder selber festhalten musst.
Du baust auf dieses stetige, immer gleichförmig wiederkehrende Auf und Ab — obwohl du weißt, dass ich es eigentlich liebe, auch einmal neue Wege zu gehen. Du, der du mir so wichtig geworden bist, begnügst dich scheinbar mit der traurigen Überzeugung, ich würde jene Wege ohne dich gehen. Diese unsinnige Idee rührt vielleicht daher, dass du Angst hast, nicht mithalten zu können. Ich wüsste nicht einmal, ob das nicht sogar der Fall wäre. Aber hast du sicher schon mal gehört: Man hofft ja und so.
Zu Beginn würde es aber schon reichen und auch mir mehr Mut geben, wenn du begreifen würdest: Irgendein Weg muss eingeschlagen werden.

Wir sind keine Endlosschleife.